Die Stadt der Zukunft wird heute gebaut

Wie werden wir in der Welt von Morgen leben und arbeiten?
Wie werden die zentralen Megatrends die Gesellschaft in den kommenden Jahren verändern?

Wie entwickeln wir nachhaltige, klimafreundliche Städte mit sauberer Luft, viel Grün und weniger Lärm?
Wie schaffen wir die Voraussetzungen für eine umweltschonende Mobilität?

Wir glauben daran, dass sich Städte neu erfinden können.
Dass sie durch kreative Ideen ihre Identität schärfen und an Attraktivität gewinnen.

WaldstadtQuartier

Es gibt in Iserlohn aktuell nur noch wenige größere zusammenhängende, integrierte und verkehrlich gut erreichbare Wohnbauflächenpotenziale, die für ein neues Stadtquartier mit Innovationsanspruch in Frage kommen würden. An erster Stelle steht hierbei das WaldstadtQuartier.

Auf Grundlage eines städtebaulichen Entwurfs für ein neues Stadtquartier wurden 2022 für das Gesamtareal die Eckpfeiler einer städtebaulichen Flächenkonversion entwickelt. Geplant ist die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers, das unter den Gesichtspunkten nachhaltige
Stadtentwicklung, erneuerbare Energieversorgung und soziale Durchmischung einen Modellcharakter für die Stadt Iserlohn besitzt. 

Das städtebauliche Gesamtkonzept soll sukzessive in Planungsrecht umgesetzt und in mehreren Bauabschnitten realisiert werden. Für den südwestlichen und westlichen Bereich des ehemaligen Kasernenareals liegt zwischenzeitlich Planungsrecht vor. 

Die Vermarktung des II. Bauabschnitts hat am 04. Juni 2025 begonnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Drohnenaufnahme vom Waldstadtquartier

Erdarbeiten am Waldstadtquartier haben begonnen!

IKZ Drohnenaufnahme
Quelle; IKZ
Quelle: IKZ

Siedler im Beirat fürs Marien-Quartier

IKZ; Menzel 09.03.26
IKZ; Carsten Menzel
19.02.26; Lina Wiggeshoff

Ein Würdiger Abschied der Marienkapelle

IKZ; Drees

Das Theodor-Reuter-Berufskolleg Iserlohn – Historie, Abschied und neue Perspektiven

Iserlohn, 19.08.2025 – Das traditionsreiche Gebäude des ehemaligen Theodor-Reuter-Berufskollegs am Karnacksweg 43 wird in den kommenden Jahren dem neuen Stadtquartier „Am Teutoburger Platz“ weichen. Damit endet nicht nur die bauliche Geschichte der Schule, sondern es beginnt zugleich ein neues Kapitel für die Stadtentwicklung Iserlohns.

Historie und Bedeutung

Das Berufskolleg wurde 1852 als Königliche Provinzial-Gewerbeschule gegründet und war über viele Jahrzehnte eine zentrale Ausbildungsstätte für Metall- und Elektrotechnik. 1998 erhielt es den Namen Theodor-Reuter-Berufskolleg, nach dem ersten Direktor der Fachschule für Metallindustrie, Christian Theodor Reuter (1838–1909). Mit der Schließung im Januar 2020 endete die schulische Nutzung.
Das Gebäude am Karnacksweg, 1957 errichtet, trug die klare Handschrift der Nachkriegsarchitektur. Neben seiner Funktionalität überzeugte es auch mit künstlerischen Details – etwa den Wandgemälden im Treppenhaus des Künstlers Wilhelm Wessel. Über Jahrzehnte hinweg lernten hier tausende Schüler; für viele ist das Haus ein Ort prägender Erinnerungen.

Grundstücksübernahme und Abriss

Die STADTprojekt Iserlohn GmbH hat das Grundstück am Karnacksweg erworben und damit die Grundlage für die städtebauliche Neugestaltung geschaffen. Der Abriss der Gebäude wurde an die Firma Lukassen vergeben. Aktuell laufen die Entkernungsarbeiten, der vollständige Rückbau soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Parallel dazu bereitet STADTprojekt die Änderung des Bebauungsplans vor, um Platz für das neue Quartier zu schaffen.
Michael Schmitt, Geschäftsführer der STADTprojekt GmbH, erklärt:
„Mit dem Erwerb und Rückbau dieses geschichtsträchtigen Areals schaffen wir Raum für ein modernes Stadtquartier, das Wohnen, Arbeiten und Leben miteinander verbindet. Uns ist wichtig, die Tradition des Ortes zu bewahren und gleichzeitig Zukunftsperspektiven für Iserlohn zu entwickeln.“
Gustav Edelhoff, ehemaliger Schüler, ergänzt:
„Das Theodor-Reuter-Berufskolleg hat mir damals die Türen in die berufliche Zukunft geöffnet. Viele verbinden mit diesem Gebäude prägende Jahre. Auch wenn der Abriss ein Stück Nostalgie kostet, freue ich mich, dass hier etwas Neues entstehen wird, das die Stadt bereichert.“

Ausblick

Das neue Quartier soll Wohnen, Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung und moderne Infrastruktur vereinen und den innenstadtnahmen Standort am „Am Teutoburger Platz“ langfristig aufwerten. Damit schließt sich der Kreis: Wo einst Bildung und Zukunft gestaltet wurden, soll auch künftig ein lebendiges, zukunftsorientiertes Stadtviertel entstehen.