
Michael Schmitt ist Anfang 2022 zum Geschäftsführer
der STADTprojekt GmbH bestellt worden. Der ausgebildete Diplom Ingenieur (FH)
verfügt über langjährige praktische Erfahrungen im Immobilienbereich. Als
Abteilungsleiter Werksplanung und -erhaltung in einem großen mittelständischen
Unternehmen gehörten die Planung, Steuerung und Kontrolle komplexer Bau- und
Infrastrukturprojekte im In- und Ausland zu seinen Aufgaben. Darüber hinaus
beriet er die Geschäftsführung in Fragen des Umwelt- und Arbeitsschutzes sowie
des Energiemanagements. In Verhandlungen vertrat er die Interessen seines
Arbeitgebers z.B. gegenüber Behörden, Bauunternehmen, Fachplanern und
Architekten. Die Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Politik und
Kommunalverwaltungen sowie die Gremienarbeit kennt Herr Schmitt aufgrund seiner
langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Mitglied des Rates der Stadt
Iserlohn. Hier waren die Stadtentwicklungs- und Verkehrspolitik seine
Schwerpunkte.
Auf
dem Gelände der ehemaligen Gustav-Heinemann-Schule in Schwelm entsteht ein
neues Wohnquartier. Das rd. 1,2 Hektar große Areal wird vollständig neu
entwickelt: Das alte Schulgebäude wird zurückgebaut, wertvolle Grünstrukturen
und Bestandsbäume sollen dabei weitgehend erhalten bleiben.
Geplant
sind drei Baufelder mit modernen, 4- bis 5-geschossigen Wohngebäuden. Insgesamt sollen etwa 110 neue Wohnungen im Geschosswohnungsbau entstehen, ein Teil davon als
geförderter Wohnungsbau. Damit entsteht ein vielfältiger Wohnungsmix, der
unterschiedliche Bedürfnisse abdeckt.
Herzstück
des Quartiers wird ein kleiner Platz, der als Treffpunkt für Bewohnerinnen und
Bewohner dient. Begrünte Innenhöfe schaffen zusätzliche Aufenthalts- und
Spielflächen. Zudem wird über den Bau einer neuen Kindertagesstätte
nachgedacht, um die soziale Infrastruktur im Quartier zu stärken.
Die
Erschließung erfolgt über die Holthausstraße. Neben den vorhandenen
Stellplätzen sollen weitere Parkmöglichkeiten in Parkgaragen entstehen.
Ein
besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Die Neubauten sollen Gründächer mit Photovoltaik erhalten, der Versiegelungsgrad wird im Vergleich
zum Bestand reduziert, und Regenwasser kann besser im Quartier zurückgehalten
werden.
So
wächst in zentraler Lage ein attraktives, modernes und zukunftsorientiertes
Wohngebiet, das urbanes Wohnen, geförderten Wohnungsbau, grüne Freiräume und
soziale Angebote miteinander verbindet.
Schwelm, 07.10.2025 – Mit dem
Beginn der Abrissarbeiten an der ehemaligen Gustav-Heinemann-Schule startet ein
wichtiger Schritt zur städtebaulichen Entwicklung im Westen der Schwelmer
Kernstadt. Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen: Zunächst wird
das Gebäude fachgerecht entkernt, anschließend erfolgt die Altlastensanierung
nach den aktuell gültigen technischen Standards. Ein besonderes Augenmerk liegt
dabei auf der Asbestsanierung. Diese wird nach den strengsten
Sicherheitsvorgaben durchgeführt, sodass für Anwohnerinnen und Anwohner keine
Gefahr besteht. Das beauftragte Abrissunternehmen Lukassen bringt dafür ihre
langjährige Erfahrung im Bereich Rückbau und Schadstoffsanierung ein. Der
Abriss schafft die Grundlage für die geplante Neubebauung des Geländes: Auf der
rund 1,2 Hektar großen Fläche sollen künftig moderne, nachhaltige Wohngebäude
entstehen. Insgesamt sind etwa 85 neue Wohneinheiten vorgesehen, ergänzt durch
Grünflächen und einen zentralen Quartiersplatz. Die Projektentwicklung liegt bei
der S-Projekt Schwelm-Sprockhövel GmbH, einer Tochtergesellschaft der Sparkasse
Schwelm-Sprockhövel. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und
Baureifmachung von Grundstücken und hat bereits erfolgreich Projekte in Schwelm
realisiert – darunter das Wohngebiet Winterberg sowie die Mitwirkung beim
Quartier „Am Brunnenhof“.
Aktuelle Informationen zum Projekt sowie zum Baufortschritt werden regelmäßig
auf dieser Projekt-Homepage veröffentlicht.
Das Plangebiet für die Entwicklung am Rathaus Schwelm liegt im südlichen Bereich der Kernstadt und umfasst rund 2,5 Hektar. Es gliedert sich in drei Teilbereiche: die Fläche des heutigen Rathauses mit angrenzenden Stellplätzen und Gebäuden, den Sportplatz des Märkischen Gymnasiums sowie südlich angrenzendes, bislang landwirtschaftlich genutztes Grünland. Während die Rathaus- und Sportplatzflächen weitgehend versiegelt sind, ist der südliche Bereich durch Grünflächen und Gehölzbestände geprägt.
Geplant ist eine wohnbauliche Nutzung mit unterschiedlichen Strukturen: Im nördlichen Bereich entstehen verdichtete Mehrfamilienhäuser in Form von Stadtvillen, im Süden eine aufgelockerte Bebauung mit Einfamilien- und Reihenhäusern. Der Entwurf umfasst 36 Wohneinheiten in Stadtvillen sowie 18 freistehende Einfamilienhäuser und 4 Reihenhäuser. Insgesamt können so etwa 55 neue Wohneinheiten geschaffen werden. Die Gebäudehöhen sollen sich an der Umgebung orientieren: drei Geschosse bei den Stadtvillen sowie zwei Geschosse plus Satteldach bei den Einfamilien- und Reihenhäusern.
Die Erschließung erfolgt über eine neue Straße von der Hauptstraße aus, die im südlichen Bereich nach Westen abknickt und mit einer Wendeanlage endet. Zusätzliche Stichstraßen binden die Grundstücke an, eine Durchfahrt Richtung Göckinghofstraße ist nicht vorgesehen. Für den ruhenden Verkehr entstehen Tiefgaragen bei den Stadtvillen, Stellplätze auf den Grundstücken der Einfamilien- und Reihenhäuser sowie öffentliche Parkmöglichkeiten entlang der Erschließungsstraße.
Besonderer Wert wird auf die Gestaltung der Freiräume gelegt. Die prägenden alten Laubbäume am südlichen Rand sollen erhalten bleiben, wodurch ein grüner Abschluss des neuen Wohngebietes entsteht. Zusätzlich werden die Erschließungsstraßen mit Bäumen bepflanzt, um das Ortsbild aufzuwerten und das Mikroklima zu verbessern. Im Sinne von Klimaschutz und Klimaanpassung sind Gründächer für die Mehrfamilienhäuser sowie Photovoltaik-Anlagen für alle Gebäude vorgesehen. Kaltluftschneisen bleiben durch die Anordnung der Bebauung erhalten, die Entwässerung soll im Sinne des Schwammstadt-Prinzips geregelt werden.
Planungsrechtlich wird das Vorhaben durch die Aufstellung eines Bebauungsplans im Standardverfahren vorbereitet, inklusive Umweltbericht und notwendiger Fachgutachten zu Artenschutz, Verkehr, Schall und Entwässerung. Parallel dazu wird der Flächennutzungsplan angepasst, sodass die künftige Darstellung durchgängig Wohnbauflächen vorsieht. Insgesamt entsteht so ein neues, attraktives Wohnquartier, das städtebaulich und ökologisch in das Umfeld eingebunden ist.
Die S-Projekt Schwelm-Sprockhövel GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Schwelm-Sprockhövel. Die Projektentwicklungsgesellschaft hat sich auf die Entwicklung von Immobilienprojekten spezialisiert und versteht sich als Partner der Kommunen sowie öffentlicher und privater Planungsträger und initiiert, bereitet vor und führt städtebauliche Projekte durch. Zu ihren Aufgaben zählen der Erwerb, die Baureifmachung, die Erschließung sowie die Veräußerung von unbebauten und bebauten Grundstücken. Die Gesellschaft wurde 2013 gegründet und hat in Schwelm bereits erfolgreich das Wohnbaugebiet Winterberg entwickelt. Auf einer Fläche von rd. 88.000 m² ist ein attraktives Wohngebiet für Familien mit 67 Wohneinheiten entstanden. Darüber hinaus hat die S-Projekt die Schwelmer & Soziale Wohnungsgenossenschaft eG bei der Entwicklung des Wohngebiets „Am Brunnenhof“ unterstützt.
S-Projekt Schwelm Sprockhövel GmbH
Hauptstr. 63
58332 Schwelm
c/o STADTprojekt GmbH
Hansaallee 1
58636 Iserlohn
Tel.: 02371 797153
E-Mail: info@s-projekt-schwelm-sprockhövel.de
Internet: www.s-projekt-schwelm-sprockhövel.de